Messdatenmanagement - esolva ag
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Messdatenmanagement

Im Zentrum des Messdatenmanagements (MDM) steht das automatisierte bzw. manuelle Auslesen der Daten bis zur Übermittlung ins Rechencenter.

Die MDM-Fachspezialisten überprüfen die Daten auf Vollständigkeit, plausibilisieren sie und leiten sie formgerecht an das Verrechnungssystem, das Energiedatenmanagement und die Marktpartner weiter.

Warum esolva? Weil wir dir Energiedienstleistungen spielend einfach erbringen.

  • effiziente Auslesung
  • mandantenfähige Systeme
  • umfassende Verwaltung verschiedener Energiesparten
  • Betrieb esolva-eigener SIM-Karten
  • für jeden Zähler die passende Kommunikationstechnologie
  • alles aus einer Hand

 

Du willst mehr über das Messdatenmanagement erfahren?
Kontaktiere uns per Telefon +41 58 458 60 00 oder via E-Mail info@esolva.ch. Wir freuen uns, mit dir eine gemeinsame Lösung zu entwickeln und dir damit dein Leben einfacher zu machen.

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Smart-Meter-Rollout – von der Beratung bis zur Umsetzung

Ein Smart-Meter-Rollout im eigenen Versorgungsgebiet will gut geplant sein. Meist wird der Rollout in verschiedenen Phasen geplant.

  • Anfangs wird die Hardware mit den Zählertypen und den Kommunikationsmodulen, beispielsweise Modems, Gateways oder Datenkonzentratoren definiert.
  • Aufbauend auf dieser Wahl wird das Datenverarbeitungssystem bestimmt. Die Komplexität dieser Systeme ist enorm und nimmt durch die Smart-Meter-Thematik mehr und mehr zu.
  • Weiter wird einiges an Personalressourcen beansprucht, welche sich dann nicht mehr auf das Kerngeschäft des Energieversorgers konzentrieren können. Deshalb vertrauen viele Energieversorger die Bewirtschaftung des Datenverarbeitungssystems den esolva-Spezialisten an.
  • Bei den ersten Feldtests des effektiven Rollouts stimmen sich das Werk sowie die esolva-Fachpersonen aus dem Messdatenmanagement stets eng ab, um bei Störungen sofort einzugreifen.

Aus den Erfahrungen der bereits umgesetzten Smart-Meter-Rollouts wird das Energieversorgungsunternehmen (EVU) bis zur Umsetzung und Übergang in den Tagesbetrieb von unseren Spezialisten beraten und unterstützt.

Clean-Up

Clean-Up deckt fehlende Messpunkte auf

Es gibt verschiedene Szenarien, weshalb ein Smart Meter für die Datenauslesung nicht erreicht werden kann. Kommunikationsseitig sind Störungen der genutzten Kommunikationsfrequenzen eine mögliche Ursache. Weiter könnte es auch sein, dass das PLC-Signal bis zum Zähler soweit gedämpft wird, dass es vom Gerät nicht mehr ausgewertet werden kann. In vielen Fällen liegt sogar eine Kombination der beiden Szenarien vor. Mit professionellen Messgeräten identifizieren die Fachpersonen vor Ort via dem Clean-Up-Prozess die Szenarien.

  • Kontrolle Konfiguration an Zähler und Datenkonzentrator (DC)
  • Systemkontrolle (HES, AIM, MDM, etc.)
  • Störungssuche mittels Messgeräte im Verteilernetz
  • Optimierung der Empfangsqualität im Mobilfunknetz
  • Erstellen der nötigen Störberichte
  • Beseitigen der Störquelle (sofern möglich und berechtigt)
  • Aufzeigen weiterer Lösungen, um die Datenübermittlung im Verteilernetz zu gewährleisten
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Auslesung der Messdaten aller Energiesparten (Strom, Wasser, Gas, Wärme)

Egal, welche Energiesparte eingesetzt wird: Die esolva macht die Datenauslesung spielend einfacher. Die Auslesung der Messdaten von Stromzähler, Wasserzähler, Gaszähler oder Wärmezähler erfolgt in einem zentralen System. Nach der Vollständigkeitsprüfung und Plausibilisierung werden diese weitergeleitet ans Energiedatenmanagement, an die Verrechnung oder andere Marktpartner. Ein besonderes Augenmerkt liegt da auf der Datensicherheit und dem Datenschutz. Das esolva-Rechencenter befindet sich in der Schweiz und ist georedundant ausgelegt. Alle Prozesse der esolva sind nach ISO 27001 zertifiziert. Das sorgt einerseits dafür, dass wir immer das Unerwartete erproben und uns stetig der Bedrohungslage anpassen. Andererseits wird damit garantiert, dass die Daten integer, sicher und jederzeit verfügbar sind.

 

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Die breite Auswahl der Kommunikationstechnologien

Das Schweizer Kommunikationsnetz ist sehr komplex und vielfällig. Für die Wahl der Kommunikationstechnologien stehen dem EVU Tür und Tor offen. Meist ist im Versorgungsgebiet bereits eine Grundlage geschaffen, die es gilt intelligent weiterzuentwickeln und für die Zukunft fit zu machen. Die esolva-Spezialisten erarbeiten gemeinsam mit den Verantwortlichen des Werks deine optimale Lösung, um die Auslesequalität möglichst hoch zu halten, resp. zu verbessern. Die häufig eingesetzten Kommunikationstechnologien sind:

  • PLC
  • Mobilfunk
  • Glasfaser
  • Narrowband IoT
  • CAT M1
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Erste Lieferanten erreichen die METAS-Zertifizierung für iMS

Der Artikel StromVV 8b verlangt, dass «nur intelligente Messsysteme (iMS) eingesetzt werden dürfen, deren Hauptkomponenten erfolgreich auf die Gewährleistung der Datensicherheit hin geprüft und zertifiziert wurden». Die Industrie ist deshalb seit einiger Zeit daran, ihre Komponenten von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle auf die Datensicherheit zu prüfen. Die eingesetzte Hard- und Software muss bezüglich des Datentransfers eine zertifizierte Verschlüsselung vorweisen können, damit es den Ansprüchen des Bundes entspricht. Der Gesetzgeber fordert eine Prüfung der Komponenten vom Zähler bis hin zum Head End System (HES). Der Zertifizierungsprozess wird vom METAS vorgegeben. Die ersten Lieferanten haben nun die METAS-Zertifizierung erreicht, es werden laufend mehr. So hast du als EVU schon bald eine solide Auswahlmöglichkeit und damit die Entscheidungsgrundlage, um den Smart- Meter-Rollout voranzutreiben.

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Nahtlose, automatisierte Schnittstellen zwischen den Systemen

Im Schweizer Energiemarkt sind verschiedene Verrechnungssysteme im Einsatz. Um einen grösstmöglichen Automatisierungsgrad zu erreichen, für den Stammdatenaustausch wie auch für die Bereitstellung der Messdaten, werden modernste webbasierte Schnittstellen wie auch Schnittstellen auf Dateibasis (CSV/XML) verwendet. Die bei der esolva im Einsatz stehende Messdatenmanagementsysteme kommunizieren lückenlos mit den Verrechnungssystemen

  • innosolvenergy (ehemals is-e)
  • Brem
  • Dialog
  • SAP
  • Abraxas

Immer wichtiger wird auch der Datenaustausch mit weiteren Drittsystemen. Um beispielsweise im Zuge des Rollouts eine bestehende Rundsteuerung zu ersetzen, können Netzleitsysteme für das dynamische Lastmanagement über standardisierte Schnittstellen an die esolva Meteringplattform angebunden werden.

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