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Neuigkeiten rund um deine Energie: Das bietet dir der esolvaBLOG. Wenn du regelmässig reinschaust, bist du mit diesem BLOG auf dem aktuellsten Stand.

Ein aktuelles Sicherheitskonzept deiner Schwach- und Starkstromanlagen schützt vor Unfällen

17. März 2021    Artikel teilen:

Ein aktuell gehaltenes Sicherheitskonzept (SiKo) der Starkstromanlagen kann Unfälle vermeiden, Leben retten und Betriebsausfälle verhindern. Die Verantwortung des Sicherheitskonzeptes liegt beim Betriebsinhaber und wird regelmässig vom Eidgenössischen Starkstrominspektorat ESTI geprüft. Wir lassen dich nicht allein. Bei der Erstellung und Aktualisierung des SiKo kannst du auf die Unterstützung der esolva-Spezialisten zählen.

 
 
Im Bundesgesetz der elektrischen Schwach- und Starkstromanlagen (Elektrizitätsgesetz, EleG) steht im Art. 27: «Wenn durch den Betrieb einer privaten oder öffentlichen Schwach- oder Starkstromanlage eine Person getötet oder verletzt wird, so haftet der Betriebsinhaber für den entstandenen Schaden.» Soweit soll es nicht kommen!

Art. 12 regelt die Pflicht des SiKo - die Verantwortung trägt der Betriebsinhaber / die Betriebsinhaberin

Im Art. 12 ist spezifisch festgehalten, dass der Betriebsinhaber / die Betriebsinhaberin für seine / ihre Anlagen ein Sicherheitskonzept ausarbeiten und im Rahmen dieses Konzeptes diejenigen Personen instruieren müssen, die Zugang zum Betriebsbereich haben, betriebliche Handlungen vornehmen oder an den Anlagen arbeiten.  
Personen, welche nicht über die Gefahren unterrichtet sind, sollen sich nicht durch Unachtsamkeit direkt oder indirekt (z.B. mit Werkzeugen oder Geräten des täglichen Gebrauchs) betriebsmässig unter Spannung stehenden Teilen von Anlagen so nähern können, dass sie sich dadurch gefährden. Mittels einem aktuellen und gelebten Sicherheitskonzept hat der Betriebsinhaber dafür zu sorgen, dass keine Unfälle mit der elektrischen Starkstromanlage geschehen (Art. 10). Die ESTI Inspektoren prüfen in unregelmässigen Abständen das Vorhandensein eines Sicherheitskonzeptes und ob es auch gelebt wird. Umso wichtiger ist es, dieser Thematik besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wir helfen dir dabei.

Arbeitsweise dokumentiert und Notfallorganisation erstellt

Der Schutz der arbeitenden Personen hat für jeden Betriebsinhaber oberste Priorität. Dass vor einer Inbetriebnahme die Betriebsbereitschaft sowie die sicherheitstechnischen Anforderungen geprüft werden, versteht sich von selbst. Das reicht nicht aus. Es ist wichtig, dass ein Sicherheitsbeauftragter für den Schutz aller Mitarbeitenden und Anlagen (NS, MS, HS) bestimmt ist, die Arbeitsabläufe genau dokumentiert sind und eine Notfallorganisation aufgestellt ist – dies natürlich nur für den Fall der Fälle. Im Sicherheitskonzept wird alles festgehalten. Unser Engineering-Team übernimmt für dich die Erstellung deines persönlichen Sicherheitskonzeptes – spielend einfach.

Diese Punkte werden spezifisch und passend auf den jeweiligen Betrieb im SiKo definiert:

  • Geltungsbereich
Bei diesem Punkt wird definiert, welche Anlagen in den Geltungsbereich fallen und wie die Schnittstellen sowie die Verantwortlichkeiten bei mehreren Betriebsinhabern definiert sind. 
 
  • Organisation und Verantwortlichkeiten
In der Organisation wird eine Liste ausgearbeitet, wer eine Anlage betreten darf, welche Ausbildung es dazu benötigt und welche Handlungen ausgeführt werden dürfen. Zudem ist klar definiert, wer für die Sicherheit verantwortlich ist. Die Aufgaben des Elektro-Sicherheitsbeauftragten können von der esolva übernommen werden. 
 
  • Begriffe und Definitionen
Unter diesem Kapitel werden die verwendeten Begriffe und Definitionen des Sicherheitskonzepts detailliert beschrieben. 
 
  • Instruktion des Personals
Unter «Instruktion des Personals» wird festgehalten, welches Personal welchen Zugang zum Betriebsbereich hat, an Anlagen arbeitet oder betriebliche Handlungen ausführt. Darunter fallen Kenntnisse über die Gefahren, die Massnahmen bei Unfällen oder einem Brandausbruch und Ortskenntnisse über Fluchtwege und Alarmierungsmöglichkeiten. Instruktionen müssen regelmässig wiederholt werden und können durch die esolva ausgeführt werden. 
 
  • Berechtigungen und Zutritt
Es muss eine klare Regelung für den Zutritt zu elektrischen Betriebsräumen vorliegen. Alleiniges Zutrittsrecht darf nur instruierten oder sachverständigen Personen möglich sein. 
 
  • Tätigkeiten und Aufträge
Die «Tätigkeiten und Aufträge» klären auf, wie Arbeiten ausgeführt werden und wie die lebenswichtigen Regeln im Umgang mit Elektrizität eingehalten werden können. 
 
  • Notfallorganisation
Die «Notfallorganisation» umfasst alle Informationen, welche die Blaulichtorganisation für einen sicheren Einsatz im Ernstfall benötigen, beispielsweise  Prozessgefährdung, Ansprechpartner, Medien vor Ort oder weitere Gefährdungen etc. 
 
  • Instandhaltung der Anlagen
Die regelmässige Instandhaltung der Anlagen nach Art. 17-19 StV hilft bei der Einhaltung der Sicherheit und zuverlässigen Funktion. Das esolva-Instandhaltungsteam hat langjährige Erfahrung in der Planung und Ausführung von Instandhaltungsarbeiten an elektrischen Anlagen. Das erleichtert dir die Planung, Überwachung sowie auch Umsetzung der periodischen Instandhaltungen. 
 
  • Kontrollberichte, Audits
Kontrollberichte werden bei jeder Kontrolle erstellt und nach Art. 19 StV aufbewahrt. Auf Verlangen können sie dem Inspektorat vorgewiesen werden. Schulungen und Audits helfen aufzuzeigen, dass die Anforderungen des Sicherheitskonzeptes gelebt und eingehalten werden. 
 
Denn nur ein aktuelles und gelebtes Sicherheitskonzept hilft Ausfälle von Anlagen und Unfälle zu vermeiden. Sollte dennoch etwas Unvorhergesehenes eintreten, besteht durch das Sicherheitskonzept die Möglichkeit zu beweisen, dass alles unternommen wurde, um einen Unfall zu vermeiden. 

Die Ziele: Unfälle vermeiden, Leben retten und Betriebsausfälle verhindern

Unfallstatistik vom ESTI zu den Elektrounfällen 2010-2019

Unfallstatistik vom ESTI zu den Elektrounfällen 2010-2019

Gemäss «Beurteilung und Ausblick» der ESTI Unfallstatistik 2010-2019 ist die Anzahl der gemeldeten Elektrounfälle weiter gestiegen. 565 Elektrounfälle wurden 2019 gemeldet. Bei jedem fünften Unfall waren Lernende beteiligt, welche unter Spannung arbeiteten. Das muss nicht sein! Detailliertere Informationen zur Unfallstatistik des ESTI liefert der Jahresbericht. Ein aktuell gehaltenes Sicherheitskonzept wirkt aktiv für die Prävention von Unfällen. Deshalb gilt diesem Dokument eine besondere Aufmerksamkeit. Wann hast du dein Sicherheitskonzept zuletzt aktualisiert?  
Quelle: https://www.esti.admin.ch/inhalte/d_unfall_jahresbericht_2019.pdf  

Direkter Kontakt zum esolva Sicherheitsbeauftragten

Hast du Fragen zu deinem persönlichen Sicherheitskonzept? Cedric Winiger, Sicherheitsbeautragter der esolva ag, ist dein richtiger Ansprechpartner. Du erreichst ihn via E-Mail unter cedric.winiger@esolva.ch oder telefonisch unter +41 58 458 61 25. Er freut sich auf deine Kontaktaufnahme. Mehr zum gesamten Dienstleistungsangebot des Bereichs Engineering erfahren? Mit einem Klick zum Dienstleistungsportfolio des Engineerings.

 
 
Autor:  Cedric Winiger, Projekt- und Bauleiter Engineering sowie Sicherheitsbeauftragter der esolva ag

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Gewässerschutz: Die Uhr tickt

11. Februar 2021    Artikel teilen:

Die Betreiber von Wasserkraftwerken müssen bei ihren Anlagen Anpassungen vornehmen, um dem Gewässerschutz gerecht zu werden. Ziel des Gesetzgebers ist, dass neben den Nutzungs- auch den Schutzinteressen heimischer Gewässer mehr Gewicht beigemessen wird. Eine entsprechende Sanierung muss bis spätestens 2030 eingeleitet werden.

 
 
Autor:  Marco Schär, Teamleiter Betrieb Kraftwerke & Instandhaltung

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Erfolgreiches Kombiaudit für die Rezertifizierung der ISO 9001 und ISO 27001

26. Januar 2021    Artikel teilen:

Die esolva ag hat sich von externer Seite zur Einhaltung klar definierter technischer, organisatorischer und sicherheitsbezogener Vorgaben für die internationalen Normen ISO 9001 und ISO 27001 prüfen und bestätigen lassen. Damit erbringen wir für unsere Kunden den Nachweis, dass die Prozessorganisation nach den internationalen Normen aufgebaut und gelebt sowie die Informationssicherheit vollumfänglich erfüllt wird. Geprüft und zertifiziert werden alle Organisationseinheiten unseres Unternehmens an allen Standorten.

 
 
Autor:  Jürgen Nuderscher, Informationssicherheitsmanager, QM, Datenschutzbeauftragter

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Transparenz ist auch Teil der Energiestrategie

20. Oktober 2020    Artikel teilen:

Die Energiestrategie 2050 gibt vor, dass «die Messdaten des betroffenen Endverbrauchers, Erzeugers oder Speicherbetreibers, namentlich die Lastgangwerte, für diesen verständlich dargestellt werden» müssen. Dies lässt sich am besten mit einem Kundenportal umsetzen, wo Lastgangdaten jederzeit abrufbar sind. Für die Erfüllung dieser Vorgabe bieten wir seit über sechs Jahren ein Kundenportal für Endkunden an. Währenddessen hat sich das Aussehen des Kundenportals immer wieder verändert und neue Funktionen sind hinzugekommen.

 
 
Autor:  Tobias Mohrhauer, Innovations- und Produktmanager

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Den Störern auf der Spur

30. September 2020    Artikel teilen:

Wer kennt es nicht – Ende Monat stehen die Verrechnungen an, aber nicht alle Messdaten sind im Hause. Das sind unangenehme Momente, die müssen nicht sein. Die Gründe für das Fehlen Messwerte sind vielfällig und hängen mit diversen Einflussfaktoren zusammen. Welche Faktoren könnten das sein? Wie lässt sich die Anzahl fehlender Messpunkte auf ein Minimum reduzieren? Das Clean-Up deckt auf.

 

 
 
Autor:  Michael Tobler, Projektleiter & Systemspezialist Messdatenmanagement

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