Heutige Entscheidungen bestimmen die Zukunft - esolva ag
KeyVisual_Messdatenmanagement

August 2020

Heutige Entscheidungen bestimmen die Zukunft

Keyvisual_Sicherheit

Bereich Sicherheit
wächst mit der Übernahme
der contris ag

Die ehemalige contris ag war regional bekannt für die Sicherheitskontrollen der Elektroinstallationen. Mit der Übernahme der contris durch die esolva wird das Dienstleistungangebot ausgebaut und der Bereich personell verstärkt.

Gesetzliche Pflichten geben vor, dass Wohn- und Gewerberäume, landwirtschaftliche Bauten, Klinken und Bahnanlagen in festgelegten Intervallen geprüft werden müssen. Regelmässige Kontrollen schützen die Eigentümer und Betreiber vor folgenschweren Personen- oder Sachschäden, welche unter anderem durch einen Stromschlag, einen Kurzschluss oder Brand verursacht werden können. Mit den Elektrokontrollen und den daraus resultierenden Berichten werden unnötige Stillstände sowie Produktions-
ausfälle vermieden. Eine intakte, instandgehaltene Elektroinstallation erhöht zudem die Betriebssicherheit und Effizienz. Das Kerngeschäft der ehemaligen contris ag war die gesetzliche Sicherheitskontrolle der elektrischen Installationen. Mit der Integration wurde das Dienstleistungsangebot ausgebaut.

Regionalität und Erhalt der Arbeitsplätze sowie Ausbau des Angebots

Die Arbeiten der ehemaligen contris ag waren regional verankert und bekannt – das bleibt weiterhin so. Der Mitarbeitende wurde in die esolva integriert, was den Arbeitsplatz sichert und das Angebot um einen Standort erweitert; so sind wir neu neben Landquart, Sargans, St. Gallen, Appenzell, Frauenfeld, Kreuzlingen und Weinfelden auch in Grabs tätig. Die Vorteile der Übernahme liegen auf der Hand; neu steht ein ganzes Team, bestehend aus 25 Fachkräften dahinter. Damit werden das Know-how und die Dienstleistungen der contris ag viel breiter abgestützt sowie die Ressourcen für die Verfügbarkeit erhöht.

Weichen der Systemzukunft sind gestellt

Die esolva fällt den strategischen Entscheid für ein einheitliches Datenmanagementsystem zu Gunsten von BelVis+. Mit der Einführung des neuen Systems bringen wir den gesamten Metering-Prozess auf einen gemeinsamen Nenner. Messdaten- und Energiedatenmanagement fliessen künftig in ein System, was primär Vorteile für die Kunden bietet. BelVis+ schafft eine einheitliche Bedieneroberfläche für mehrere Head End Systeme (HES). Damit bieten wir unseren Kunden Flexibilität bei der Auswahl ihrer intelligenten Messgeräte und ermöglichen damit die Nutzung bewährter, wie auch zukunftsorientierter Kommunikationstechnologien.

Durch den Einsatz von BelVis+ werden die Marktanforderungen komplett erfüllt

Ein stetiger Begleiter bei der Wahl eines einheitlichen Datensystems waren die Bedürfnisse des Marktes und der Blick auf die Energiestrategie 2050. Mit BelVis+ wurde ein System gewählt, welches den aktuellen, wie auch den zukünftigen Bedürfnissen des Marktes entspricht. Auf Veränderungen am Markt reagiert das System flexibel und schnell. BelVis+ lässt sich dank intuitiver Benutzeroberfläche einfach bedienen. Es basiert auf aktuellster Technologie und verwendet dabei eine führende
Big-Data-Datenbank. Dadurch können, im Gegensatz zu üblichen SQL-Datenbanken, auch für zukünftige Algorithmen sehr gute Performancewerte erreicht werden. Selbstverständlich wird BelVis+ komplett in die esolva-Sicherheitsumgebung eingebunden, damit die Datensicherheit stets gewährleistet bleibt. Dies ist in Zeiten von Cyberkriminalität und im Umgang mit sensiblen Daten ein zwingendes Kriterium bei der Wahl des zukünftigen Datenmanagementsystems.

Mit der Einführung von BelVis+ laufen künftig die Daten aus MDM und EDM auf einem System. Das führt zu einer Eliminierung von Schnittstellen und wiederum zu einer Reduktion von Fehlerquellen.

Thorsten Schmidt, Abteilungsleiter Messdatenmanagement

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METAS-Zertifizierung für iMS

Die eingesetzte Hard- und Software muss bezüglich des Datentransfers eine zertifizierte Verschlüsselung vorweisen können, damit es den Ansprüchen des Bundes entspricht.

Der Artikel StromVV 8b verlangt, dass «nur intelligente Messsysteme (iMS) eingesetzt werden dürfen, deren Elemente erfolgreich auf die Gewährleistung der Datensicher-
heit hin geprüft wurden». Die Industrie ist deshalb seit einiger Zeit daran, ihre Komponenten von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle auf die Datensicherheit zu prüfen. Der Gesetzgeber fordert eine Prüfung der Komponenten vom Zähler bis hin zum Head End System. Der Zertifizierungsprozess wird vom METAS vorgegeben.

Die Branche hat das Technische gelöst

Wie die Vorgaben an die Datensicherheit zu erfüllen sind, hat die Branche seit einiger Zeit in Branchendokumenten geregelt. Verschlüsselung und Schlüsselmanagement sind bereits heute in diversen Meteringsystemen integriert. Sie konnten bis anhin jedoch nicht zertifiziert werden, weil das METAS zuerst einen Zertifizierungsprozess erarbeiten musste. Es war unwahrscheinlich, dass ein System, welches die technischen Voraussetzungen erfüllt, die Zertifizierung nicht erhalten würde. Es gab aber keine Garantie dafür, weshalb Entscheidungen für EVU ohne Bestandesschutz erstmal risikobehaftet und schwierig waren.

Die erste Zertifizierung bringt vor allem eine solide Entscheidungsgrundlage

Innerhalb der nächsten Wochen ist zu erwarten, dass der erste Lieferant die Zertifizierung erhält. Damit wird eine Phase der Unsicherheit beendet. Mit der Bestätigung, dass ein System den Anforderungen von Artikel 8b genügt, ist klar, dass alle Systeme mit äquivalenten Datensicherheitsfeatures auch in absehbarer Zeit eine Zertifizierung erhalten werden. So haben die EVU schon bald eine solide Auswahlmöglichkeit und damit Entscheidungsgrundlagen, um den Smart-Meter-Rollout voranzutreiben.

Die Digitalisierung macht unsere Gesellschaft effizienter, aber auch angreifbarer. Daten sind in der modernen Energiebranche der Dreh- und Angelpunkt und müssen entsprechend geschützt werden.

Sevgi Akgül, CFO & Stv. CEO

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Digitalisierung ist ein Prozess und nicht ein Projekt

Seit über sechs Jahren bieten wir EVU ein Kundenportal für ihre Endkunden an. Währenddessen hat sich das Aussehen des Kundenportals immer wieder verändert und neue Funktionen sind hinzugekommen. Zu Beginn der Kundenportaleinführung steht immer das Projekt – aber mit dem Projekt ist es nicht getan. Denn Digitalisierung ist kein Projekt – es ist ein Prozess, der
sich immer weiterentwickelt.

Ansprechendes Look & Feel mit einfacher Anwendung

Es ist klar, dass auch wir kontinuierlich dafür sorgen, dass das Kundenportal einen modernen Auftritt hat und vor allem dem Stand der Technik angepasst wird. Das Kundenportal wird deshalb mit einem grossen Update an die Schnittstellen vom IS-E 2019 (und höher) angepasst. Bei dieser Gelegenheit
erhält das Kundenportal gleich ein modernes Look & Feel sowie einige Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit.

Optimierte Darstellung der einzelnen Module

Neu werden alle Module, sei es die Vertragsübersicht, die Übersicht über die Verbrauchshistorie oder auch die Lastganganzeige nach Liegenschaftsobjekt sortiert gelistet. Das ist vor allem für Verwalter praktisch, die so all ihre Objekte direkt miteinander vergleichen können. Auch PV-Anlagenbetreiber
haben daraus den Vorteil, dass sie genau nachvollziehen können, welche Verträge mit dem EVU wegen der Stromlieferung und welche wegen des Stromkonsums geschlossen wurden.

Lastgangvisualisierung an die aktuellen Marktbedürfnisse angepasst

Die Lastgangvisualisierung selbst hat auch einige Neuerungen. Es können jetzt mehrere Zähler einer Liegenschaft gleichzeitig dargestellt werden. Der Hauptgrund für diese Neuerung ist, dass so spezielle Zähler, z.B. von Batterien oder Ladestationen von Elektroautos, in die Darstellung integriert werden können, wenn sie vom EVU ausgelesen werden. Das EVU hat somit die Möglichkeit, ihren Kunden eine Gesamtübersicht über all ihre Strominfrastruktur zu bieten. Das Update wird während den nächsten Monaten sukzessive bei unseren bestehenden Kunden ausgerollt. Den Beginn machte das Elektrizitätswerk Maienfeld, wo das Portal bereits seit Anfang Juni auf dem neusten Stand ist.

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Smart-Meter-Workshop setzt
Grundstein für den Rollout

Der Smart-Meter-Rollout setzt eine seriöse Planung voraus. Das bedingt eine genaue Prüfung des Netzgebietes. Welche Infrastrukturgegebenheiten sind fix? Welche Kommunikations-
art soll gewählt werden oder welche gibt das Netzgebiet vor? Was kann im Zuge des Rollouts angepasst werden? Ein Smart-Meter-Workshop schafft dir für dein Versorgungsgebiet Klarheit.

Die regulatorischen Bedingungen der Energiestrategie 2050 geben vor, dass bis 2027 80 % aller Messstellen durch Smart Meter ersetzt werden müssen. Steht dir das Smart-Meter-Rollout in deinem Versorgungsgebiet noch bevor? Dann kann dir ein individuell auf dich ausgerichteter Smart-Meter-Workshop die Eckpfeiler setzen.

Durchleuchtung deines Versorgungsgebietes

Fast täglich liest man in Branchenmedien Neuigkeiten rund um das Smart Metering. Die Auswahl verschiedener Hardwaretypen, passender Softwaresysteme sowie Kommunikationstechniken ist breit. Bevor du die Auswahl treffen kannst, ergeben sich bereits Folgefragen: Sind meine Wunschkomponenten miteinander kompatibel? Werden damit die Sicherheitsanforderungen an ein intelligentes Messsystem «iMS» erfüllt? Diese Fülle an Informationen macht die richtige Entscheidung nicht einfacher. Umso wichtiger ist es, dass du dich auf einen vertrauensvollen Partner verlassen kannst, der dich bei der Entscheidungsfindung unterstützt.

Planung ist das A und O

Ein erfolgreicher Smart-Meter-Rollout bedingt eine seriöse Planung. Dabei spielen die personellen Ressourcen eine zentrale Rolle. Sie sollen möglichst ausgeglichen über mehrere Jahre verteilt werden – nicht nur wegen der Arbeitslast, sondern auch wegen der Losverwaltung deiner Zähler.

Was bringt dir ein Smart-Meter-Workshop?

  • Du kennst die verschiedenen Hardware-, Software- und Kommunikationsanbieter.
  • Gemeinsam erarbeiten wir eine mögliche Etappenplanung deines Smart-Meter-Rollouts.
  • Zusammen berücksichtigen wir eine langfristige Investitionsplanung deines EVU.
  • Du profitierst von einem Workshop-Leiter mit langjähriger Erfahrung seitens Hard- und Software sowie mit der Brille als Projektleiter.

Beim Smart-Meter-Workshop definierst du deine Ziele und wir suchen nach der praktischsten Lösung für dich.

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EW Sirnach erhöht die Datensicherheit ihres M2C-Prozesses

Ab Herbst 2020 vertraut die EW Sirnach AG zusätzlich den Betrieb des Verrechnungssystems mit IS-E sowie der Finanzen mit Abacus der esolva an. Dadurch erhöht sie mit nur einem Dienstleistungspartner die Sicherheit.

Die EW Sirnach AG ist Teil des Verbundes Energie Thurgau Süd (ETS). Dies ist ein Zusammenschluss aus fünf Energieversorgern: EW Sirnach, Technische Werke Eschlikon, EW Aadorf, Genossenschaft EW Münchwilen und Technische Gemeindebetriebe Wängi. Als Teil des Verbundes ist der EW Sirnach besonders wichtig, sich im Bereich der Datensicherheit auf einen vertrauensvollen und kompetenten Dienstleistungspartner zu verlassen.

Durch reduzieren von Schnittstellen die Sicherheit erhöhen

Der Systembetrieb aller Meter-to-Cash-Prozesse vertraut die EW Sirnach AG der esolva an. Im Meter-to-Cash-Prozess dreht sich alles um Daten, umso wichtiger ist es, dass diese geschützt werden. Diese Prozesse könnten von verschiedenen Dienstleistern ausgeführt werden, dies bedeutet aber immer, dass beim Austausch unter den Dienstleistern Sicherheitslücken entstehen können. Weil sich jedoch die EW Sirnach AG für einen Systemdienstleister entschieden hat, entfallen diese externen Schnittstellen und die Datensicherheit wird signifikant erhöht.

iMS als Teil der Energiestrategie fordert ein zertifiziertes System

Die hohe Datensicherheit ist einerseits für die eigenen Ansprüche des EW Sirnach wichtig, andererseits wird diese aber auch vom Regulator gefordert. Das esolva Rechencenter bietet bereits heute eine georedundante Datenhaltung an zwei Standorten und eine entsprechend hohe Verfügbarkeit. Neben der Verfügbarkeit sind auch die Vertraulichkeit und Integrität der Daten sichergestellt. Die Sicherheit eines Systems kann jedoch nur gewährleistet werden, wenn die gesamte IT-Infrastruktur betrachtet wird. Umso besser, dass sich die EW Sirnach AG für einen Partner entschieden hat; ganz nach dem Motto «Alles aus einer Hand».

Das esolva-Team sagt: «Danke für die vertrauensvolle Zusammenarbeit».

Als Finanzverantwortlicher ist mir der Wert der Energiedaten absolut bewusst. Deshalb ist mir deren Schutz – nicht nur der bekannten Finanzdaten – sehr wichtig. Mit der esolva habe ich den Partner gefunden, dem ich vertraue.

Jürg Nadler, Verantwortlicher Finanzen, EW Sirnach AG

Jürg Nadler

Kurzmeldungen

Profitiere von unserem spezialisierten Clean-Up-Team

Wer kennt es nicht: Anfangs Monat willst du die Energiedaten abrechnen und wiederholt sind einige Zähler nicht erreichbar. Einerseits kannst du dadurch nicht korrekt abrechnen und andererseits musst du eine Fachperson für die manuelle Auslesung vor Ort aufbieten. Das ist ärgerlich und muss nicht sein. Das Clean-Up-Team der esolva ist spezialisiert auf die Erhöhung der Erreichbarkeit deiner Zähler – dies spart dir viel Zeit und Geld. Klingt das auch für dein Versorgungsgebiet spannend? Dann freut sich das Clean-Up-Team über deine Kontaktaufnahme unter mdm@esolva.ch.

TWINT-Lösung für säumige Stromzahler

Wiederholt nicht-gezahlte Stromrechnungen sind eine unangenehme Situation für das Energieversorgungsunternehmen (EVU) wie auch für den Kunden. Dafür haben wir eine Lösung gesucht und gefunden: die TWINT-Zahlung.

Die TWINT-Lösung ist bereits bei mehreren EVU im Einsatz – erfahre mehr dazu im esolvaBLOG.

Agenda

swissmig
12. November 2020, Samsung-Hall, Dübendorf / Stettbach
www.swissmig.ch

Powertage
1. bis 3. Dezember 2020, Messe Zürich
www.powertage.ch

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