Daten zentral sammeln, verarbeiten und sichern - esolva ag
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August 2021

Daten zentral sammeln, verarbeiten und sichern

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IT-Infrastruktur zweifach abgesichert

Um die Verfügbarkeit und Sicherheit der Kundendaten auf höchstem Niveau zu halten, verfügt die esolva über zwei georedundante Rechencenter in Küblis (GR) und Gais (AR). Wie wichtig die IT-Sicherheit ist, hat auch das BfE erst kürzlich untersucht – das Ergebnis ist ernüchternd.

Die StromVV gibt vor, dass die Datensicherheit gewährleistet sein muss

Der Artikel 8a «Intelligente Messsysteme» beschreibt eine Vielzahl von Anforderungen, die nicht nur ein Smart Meter zu erfüllen hat, sondern auch die Applikationen, welche die Daten auswerten und weiterverarbeiten. Das stellt ein Energieversorgungs-
unternehmen immer wieder vor ganz neue Herausforderungen.

esolva hat sich bereits vor einigen Jahren mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Die intensive Vorbereitung zur ISO-27001-Zertifizierung hat gezeigt: Um eine durchgängige IT-Sicherheit zur gewährleisten, müssen die organisatorischen, die technischen sowie die personellen Gegebenheiten aufeinander abgestimmt sein.

Umfrage vom BfE zur IT-Sicherheit im Schweizer Stromnetz

Das Bundesamt für Energie (BfE) hat eine Umfrage zum aktuellen Stand der IT-Sicherheit im Schweizer Stromnetz durchgeführt. Das Ergebnis: Der Grad der Cybersicherheit ist generell sehr niedrig. Ein Grund dafür scheint das fehlende Bewusstsein zu sein: «Die Cybersicherheit wird oft als Nebentätigkeit mit geringer Priorität angesehen.» (Quelle: nzz.ch)

Schutzziele der Informationssicherheit bestimmen den Aufbau der RZ-Infrastruktur

Sofern die nötigen finanziellen Mittel vorhanden sind, ist der Aufbau einer IT-Infrastruktur als solches grundsätzlich schnell realisierbar. Was wirklich Zeit braucht und für den Betrieb zentral ist, ist der Aufbau des personellen Know-hows. Nur wenn sich die Know-how-Träger wirklich auf die Arbeit der gesamten IT-Systemlandschaft konzentrieren können und als Bindeglied zu den Kunden agieren, gelingt eine seriöse Einhaltung der drei Schutzziele der Informationssicherheit: Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit.

esolva wählt das Tier-IV-zertifizierte Rechencenter mit höchster Verfügbarkeitskategorie

Das Rechenzentrum Ostschweiz (RZO) im Appenzellerland ist das energieeffizienteste Rechencenter der Schweiz. Das RZO überzeugt mit dem höchsten Verfügbarkeits-
standard von 99,998 %. Ab Ende 2021 liegen die Daten der esolva neben Küblis neu auch in Gais – ein besonderer Vorteil für die esolva-Kunden. Neben dem hohen Verfügbarkeitsstandard müssen Tier-IV-Rechencenter in den Bereichen Stromver-
sorgung, Kühlung und Netzwerk vollständig redundant aufgebaut sein. Kurz erklärt heisst dies: Technische Störungen müssen behoben werden können, ohne dass die Verfügbarkeit der Daten unterbrochen wird. Pro Tag gibt es mehrere Datenreplikationen zwischen den beiden georedundanten Rechencentern. Alle Daten werden mittels verschlüsselter Kommunikationsleitungen zwischen Küblis und Gais repliziert und gegenseitig abgeglichen.

Parallelbetrieb während der Überführung vom alten zum neuen Rechencenter

esolva betreibt aktuell in Bever ein Backup-Rechencenter. Dieses wird zukünftig vom RZ Gais abgelöst. Während der Überführungsphase wird ein Parallelbetrieb aufgebaut. Das heisst, das Backup-Rechencenter in Bever bleibt so lange bestehen, bis die Kommunikationsleitungen zum neuen Rechencenter in Gais vollständig aufgebaut sind. So gewährleistet die esolva einen unterbruchfreien Betrieb und eine lückenlose Verfügbarkeit der Kundendaten auf einem hohen Sicherheitsniveau.

Der Faktor Mensch ist meist das Eingangstor für Cyberangriffe. Bei der esolva werden die Mitarbeitenden explizit mittels regelmässiger Onlineschulungen
und fiktiver Phishing-E-Mails auf mögliche Ernstfälle trainiert.

Michel Bünter, Teamleiter ICT

Michel-Buenter
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LIDS = Leitungs-,
Informations- und
Dokumentationssystem

Ein geografisches Informationssystem (GIS) für die Versorgungsunternehmen sowie Industriekunden, um die Projektierung und den Ausbau von Nieder- sowie Mittelspannungsleitungen zu managen.

Sämtliche Daten aller Werkleitungen werden im LIDS zusammengefasst, gepflegt und ausgewertet. Der grosse Vorteil liegt in der Aktualität der Daten – denn diese sind stets live. Dank der Schnittstelle zum Netzsimulationsprogramm braucht es für die Erstellung des Netzmodells kein aufwendiges Abzeichnen mehr. Mit wenigen Klicks gelangen die Daten des ganzen MS- und NS-Netzes aus dem LIDS ins Netzsimulationsprogramm.

Module und Planwerke: die praktische Übersicht im LIDS

Die Basis liegt beim Grundplan, der die Daten der amtlichen Vermessung, sprich Gebäude und Strassen, beinhaltet. Ergänzt werden kann dieser mit weiteren sichtbaren Bereichen, beispielsweise Strom, Fernwärme, Fiber oder Wasser. Im Bereich der Elektrizitätswerke werden einzelne Planwerke unterschieden. So stellt das System Übersichtspläne für das Glasfasernetz dar oder zeigt die installierten Leuchtkörper eines Ortes.

Einsatz von LIDS reicht über den Engineering-Bereich hinaus

Auch für die Feuerwehr ist das LIDS im ernsten Einsatz von Nutzen. Auf einen Blick sind alle Niederspannungsleitungen sichtbar. Je nach Endnutzer, sei dies beispiels-
weise ein Industriekunde oder Architekt, werden via LIDS die entsprechenden Pläne abgerufen. Für Spezialpläne ist das Tool ebenfalls das richtige Werkzeug. Denn auch beim Smart Meter Clean-Up sorgt LIDS für den Überblick.

Die esolva übernimmt für Energieversorger die Dokumentation der Daten sowie die Aufbereitung der Pläne – spielend einfach.

«Der Mensch ohne Plan ist wie ein Schiff ohne Steuer» – dies wusste schon Emil Oesch, ein Schweizer Schriftsteller und Verleger. Genauso ist es für den Bereich Engineering. Pläne legen den Grundstein für die Ausführung der Engineering-Tätigkeiten.

Peter Morf, Bereichsleiter Engineering & Services

Peter Morf

ESTI hat Meldepflicht für EEA angepasst

Basierend auf der Teilrevision der NIV per 1. Juli 2021 hat das ESTI die Weisung Nr. 220 in Kraft gesetzt. Sie regelt unter anderem das Meldeverfahren für Energieerzeugungsanlagen (EEA). Die verkürzten Meldefristen stellen die Verteilnetzbetreiber vor zeitliche Herausforderungen. In Zusammenarbeit mit der esolva ist die Einhaltung der Fristen für die Verteilnetzbetreiber und die Eigentümer der EEA nach wie vor realistisch.

Die Schweiz fördert die Erstellung der Energieerzeugungs-
anlagen aktiv. Nach bisherigem Recht waren EEA mit einer Leistung >30 kVA beim ESTI planvorlagepflichtig. Auf Druck von Politik und diversen Gremien wurde die Planvorlagepflicht für EEA erlassen.

Frist für die Einreichung des SiNA beträgt 14 Tage

Der Verteilnetzbetreiber muss den Sicherheitsnachweis des Installateurs nach Erhalt bzw. innerhalb von 14 Tagen dem ESTI einreichen. Diese Meldepflicht gilt grundsätzlich nur für neu erstellte EEA, die eine Wirkleistung >50 kW erzielen.

Abnahmekontrolle der EEA innerhalb von zwei Monaten durchführen

Mit der neuen Weisung des ESTI wird neu eine Meldepflicht für EEA durch die Verteilnetzbetreiber an das ESTI eingeführt. Die EEA muss von einer unabhängigen Kontrollstelle oder einer akkreditierten Inspektionsstelle innerhalb von zwei Monaten abgenommen werden (Artikel 7 Weisung
ESTI Nr. 220). Diese Frist ist sportlich. Denn vor der Neuerung hatte der Eigentümer sechs Monate Zeit. Die breite Know-how-Trägerschaft von esolva steht den Eigentümern und den Verteilnetzbetreibern zur Seite und sorgt dafür, dass die Frist eingehalten wird.

ESTI macht Stichproben

In der NIV, Artikel 33 Abs. 3, ist geregelt, dass das ESTI die Sicherheitsnachweise stichprobenweise auf ihre Richtigkeit prüfen und je nach Beurteilung und Bedarf Stichprobenkontrollen vor Ort durchführen kann. Für den esolva-Kontrolleuer ist dies sein daily business und seine Fachkompetenz ist entsprechend hoch. Deshalb sind der Verteilnetzbetreiber und der Eigentümer bei einer Zusammenarbeit mit der esolva – als unabhängiges Kontrollorgan sowie als akkreditierte Inspektionsstelle – auf der sicheren Seite.

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Fit für die Zukunft: Energieverrechnung
mit innosolvenergy

Die Rechnung ist für den Energieversorger das wiederkehrende Bild gegenüber seinen Kunden. Umso wichtiger ist es, dass die Softwarelösung für die Erstellung der Energierechnung professionell bewirtschaftet wird und IT-seitig stets auf dem aktuellsten Stand ist. Eine sichere IT-Umgebung mit hoher Verfügbarkeit und georedundanter Datenspiegelung wird vorausgesetzt. Denn keiner ist vor einem Cyberangriff geschützt.

Hinter der Energieverrechnung steckt mehr als nur die Rechnung. Der Start macht die Datenplausibilisierung. Sind die Werte plausibel, folgt die Rechnungserstellung mit anschliessender Verbuchung ins ERP-System. So sind alle Daten für ein späteres Inkassomanagement durchgängig vorhanden und der Kunde kann lückenlos mit einem First- und Second-Level-Support bedient werden.

Datenarchivierung und Sicherung im 2-Stunden-Takt

Der Kern für eine seriöse Rechnungserstellung bildet die saubere Datenhaltung. Deshalb werden die Stamm- und Verrechnungsdaten im innosolvenergy im 2-Stunden-Takt als Snap Shot im esolva-Rechencenter gesichert. Damit ist eine extrem hohe Datensicherung gewährleistet. Denn das Rechencenter besticht durch eine sehr hohe Verfügbarkeit. Des Weiteren gibt die georedundante Datenspiegelung ins Tier-IV-Backup-Datacenter eine zusätzliche Sicherheit.

 

Warum esolva? Weil wir Energiedienstleistungen spielend einfach erbringen.

  • Du musst kein eigenes, kostspieliges Abrechnungssystem betreiben und unterhalten.
  • Risikominimierung bei Mitarbeiterausfall sowie IT-Systemausfall und Aufbau von Know-how entfällt.
  • Die regulatorischen Anforderungen sind erfüllt.
  • Du erhältst einen professionellen Service und ein seriöses Vertragsmanagement – unabhängig von der Anzahl Messpunkte und Kunden.
  • Du hast ein modulares und ausbaufähiges System für alle Energiesparten sowie allfällige Nebenleistungen wie Abfallgebühr usw.
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Elcom-konforme EVG-Lösung umgesetzt

Die Elcom-konforme EVG-Lösung der esolva besticht primär durch zwei Attribute: universell und kostengünstig. Die Unabhängigkeit vom Zähler- und Verrechnungssystem ist für das Elektrizitätswerk Vaz/Obervaz besonders wichtig.

Erweiterter Eigenverbrauch ist auch weiterhin ein Thema, das die Energieversorger beschäftigt. Immer öfter fragen Kunden direkt beim EVU wegen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV) oder zu Eigenverbrauchsgemeinschaften (EVG) nach. So auch beim Elektrizitätswerk Vaz/Obervaz. Als zukunftsorientiertes Werk ist es für das EW Vaz/Obervaz wichtig, seinen Kunden diese Dienstleistungen zu attraktiven Preisen anbieten zu können. Das EW weiss, dass die Lösung einerseits einfach und preiswert sein muss und andererseits sie sich in die bestehende Umgebung unkompliziert einbinden lassen muss, damit sich der erweiterte Eigenverbrauch für alle Beteiligten auch lohnt. Vaz/Obervaz vertraut deshalb auf die ElCom-konforme Lösung der esolva.

Universell und doch ohne zusätzliche Systeme: die Infrastruktur nutzen, die schon vorhanden ist

Das EW Vaz/Obervaz bezieht von der esolva direkt die Werte für den Bezug des Eigenverbrauchs – einzeln aufgeteilt für jeden Teilnehmenden. Hierfür benötigt die esolva lediglich die Lastgänge der Liegenschaft – egal aus welchem System. Die Ergebnisse werden anschliessend dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) in einem Standardformat zur Verfügung gestellt, sodass die Implementation in alle möglichen Verrechnungssysteme so einfach wie möglich gestaltet wird. Dieser «Lightweight»-Ansatz ermöglicht dem EVU, Produkte im Bereich erweiterter Eigenverbrauch anzubieten, ohne die bestehenden Prozesse und Systeme zu ändern. Gleichzeitig kann die Dienstleistung selber so vermarktet werden, wie es dem EVU am besten liegt. Vaz/Obervaz beispielsweise ermöglicht dieser Ansatz, sowohl ZEV als auch EVG anbieten zu können.

Synergien sind zum Profitieren da

Wenn Kunden bei der esolva schon Dienstleistungen im Bereich Energiedatenmanagement (EDM) beziehen, sind die PV-Anlagen für den erweiterten Eigenverbrauch oftmals schon bei der esolva erfasst und die Lastgänge vorhanden. Dies erleichtert uns die Implementation der Lastgänge. Diesen
Vorteil geben wir unseren Kunden weiter, indem solche Lastgänge auch für sie keine weiteren Kosten auslösen. Vaz/Obervaz profitiert damit gleich doppelt davon: Von einer ElCom-konformen EVG-Lösung und vom Bezug von EDM-Dienstleistungen bei der esolva.

Herzlichen Dank an das ganze Team des Elektrizitätswerks Vaz/Obervaz für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Wir haben die esolva-Lösung für unsere EVG-Kunden gewählt, weil sowohl die Anmeldung als auch die Abwicklung und die Zusammenarbeit sehr gut funktionieren. Aufgrund der unkomplizierten Art schaffen wir einen Mehrwert für unsere Kunden und in der internen Abwicklung sparen wir Zeit sowie Geld.

Edgar Bisig, Leiter Werke, Elekrizitätswerk Vaz/Obervaz

Edi Bisig

Kurzmeldungen

esolva-Fachanlass am 18. November 2021 im Zoo Zürich: Reserviere dir schon heute dieses Datum.

Am Donnerstag, 18. November 2021 findet der esolva-Fachanlass statt. In spezieller Atmosphäre erleben wir an diesem Tag den perfekten Mix aus Fachreferaten und der Beobachtung verschiedenster Tiere – es wird eleFANTASTISCH.

Hier findest du laufend die neusten Informationen und das Programm zum Fachanlass. Wir freuen uns auf dich.

Kundenumfrage 2021: Deine Meinung zählt!

Anfang September erhältst du vom Marktforschungsinstitut gfs-zürich im Namen der esolva eine Einladung zur Kundenumfrage. Dein ehrliches Feedback ist uns wichtig – sei es kritisch oder positiv. Denn die kritischen Feedbacks helfen uns, uns stetig zu verbessern. Die positiven Feedbacks motivieren uns, weiterhin eine qualitativ hochstehende Dienstleistung zu erbringen. Herzlichen Dank jetzt schon für deine Zeit und dein Mitwirken.

Agenda

Innovationsforum Energie
30. und 31. August 2021, Zürich Marriott Hotel
www.innovationsforum-energie.ch

 

Betriebsleitertagung
23. und 24. September 2021, Seehotel Waldstätterhof, Brunnen
www.strom.ch

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