ISO-Zertifizierungen erfolgreich bestanden - esolva ag
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März 2021

ISO-Zertifizierungen erfolgreich bestanden

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Die Daten in sichere Hände geben

Die esolva und das Tochterunternehmen ELSIBE haben erfolgreich die Rezertifizierung der ISO 9001 und ISO 27001 im Kombiaudit bestanden. Damit hat die externe Prüfstelle bestätigt, dass die Daten und Informationen bei der esolva und der ELSIBE auf dem gesamten Lifecycle sicher, integer und jederzeit verfügbar sind. Das gibt ein gutes Gefühl.

Sicherheit und Schutz aller Komponenten in der ISO 27001 berücksichtigt

Die Informationssicherheit ist ein Überbegriff für Sicherheit und Schutz aller Informationen in digitalen und nicht digitalen Systemen, also z.B. in Papier und gedanklicher Form (Know-how). Die Informationssicherheit behandelt somit digitale und nicht digitale Systeme, beispielsweise die Notfallpläne mit Beschreibung der Fluchtwege. Mittels Vorgaben und betrieblicher Organisation wird für den Schutz und die Sicherheit sämtlicher Informationen im Unternehmen gesorgt, immer gemäss den Schutzzielen «Vertraulichkeit», «Integrität» und «Verfügbarkeit». In Zeiten der Digitalisierung spielt sich dabei ein Grossteil innerhalb von Informationssystemen ab. Der Schutz dieser Systeme wird im Rahmen der IT-Sicherheit abgedeckt. Dabei wird nicht nur die Technik angeschaut, sondern auch die menschliche Komponente berücksichtigt.

Mitarbeitende sensibilisieren und aktiv in den Zertifizierungsprozess einbeziehen

Firmaweit haben wir ein flexibles und modulares Tool für das gesamte Managementsystem aufgebaut. Prozesse können schnell und einfach modelliert und mit Inhalten aus dem Dokumentenmanagement verknüpft werden. Die Implementierung des Managementsystems erforderte eine enge, bereichsübergreifende Zusammenarbeit vieler Mitarbeitenden. Das führte dazu, dass in kurzer Zeit viel internes Know-how aufgebaut werden konnte und die Mitarbeitenden im laufenden Prozess sensibilisiert wurden.

Der Faktor Mensch ist in der gesamten Kette das grösste Schutzobjekt

In der esolva und ELSIBE wird laufend mit gezielten Informationsveranstaltungen und Awareness-Schulungen die Informationssicherheit in der Unternehmenskultur verankert. Jeder Mitarbeitende ist sich der Gefahren bewusst und handelt entsprechend. Mögliche Angriffe durch Cyberkriminelle können dank Früherkennung aufgedeckt und entsprechend behandelt werden.

Das bietet ein ISO zertifiziertes Informationsmanagementsystem den esolva-Kunden:

  • durchgängiges Risikomanagementsystem
  • Einhaltung von definierten Methodiken, um allen Anforderungen und Regulatoren gerecht zu werden.
  • Senkung des Ressourcenverbrauchs, mit Senkung von durch Vorfälle verursachter Kosten, z.B. Betriebsunterbrechung
  • kurze Resilienzzeiten durch festgelegte Notfallpläne und getestetes Desaster-Recovery-Vorgehen
  • Die Norm zwingt die esolva und die ELSIBE, Verantwortlichkeiten und Pflichten sehr genau festzulegen und durch die
    kontinuierliche Verbesserung nach Plan-Do-Check-Act in den Bereichen der Informationssicherheit zu agieren. Das stärkt die interne Organisation.
  • Regelmässig überprüft die akkreditierte Zertifizierungsstelle das Informationssicherheitsmanagementsystem und dessen gelebte Umsetzung sowie die Nachweisbarkeit der Wirksamkeit.

Die Zertifizierung zeigt, dass ein Unternehmen in der Lage ist, den Schutz von IT-Systemen, personenbezogenen Daten und weiteren vertraulichen oder kritischen Informationen zu handhaben. Ein implementiertes Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO 27001 über alle Unternehmensprozesse ist in der Schweizer Energiebranche noch rar. Aber für die esolva-und ELSIBE-Kunden bereits heute Realität.

Mit der Zunahme der Digitalisierung steigt die Wichtigkeit der Daten und der IT-Sicherheit. Der Kunde kann das Risiko dieser Thematiken reduzieren, wenn er seine Prozesse uns anvertraut.

Marc Gerber, Leiter Marketing & Sales

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Blitzschutzkontrolle: safety first

Personen, Tiere und Gegenstände in einer Liegenschaft vor einem Blitzeinschlag und gefährlichen Überspannungen zu schützen, hat für uns alle oberste Priorität.

Das bedingt jedoch, dass die Blitzschutzanlage der Liegenschaft fachgerecht geplant und installiert ist sowie einwandfrei funktioniert. Die Fang- und Ableitungsein-
richtungen sowie die Erdungsanlage müssen richtig dimensioniert sein, damit die Anlage Blitze ableiten und den Blitzstrom in der Erde verteilen kann. All diese Aufgaben, von der Planung bis zur Prüfung und Übergabe der Dokumentation an die Feuerschutzbehörde, den Architekten und den Eigentümer übernehmen wir für die Liegenschaftsbesitzer. Eine vorsorgliche und seriöse Blitzschutzkontrolle schützt Menschen, Tiere und Gegenstände in ihren Liegenschaften.

Blitze schlagen wahllos zu und führen nicht nur zu äusserlichen Schäden

Beim Schutz gegen diese Urgewalt spricht man vom äusseren und inneren Blitzschutz. Das heisst, nicht nur der klassische «Blitzableiter» ausserhalb des Gebäudes hat zu funktionieren, auch die gesamte elektrische Installation innerhalb des Gebäudes muss gegen Blitze bzw. gegen Überspannung geschützt werden. Eine Statistik zeigt: In der Schweiz gibt es jährlich pro Quadratkilometer etwa 1,5 Blitzeinschläge (Quelle: MeteoSchweiz). Zudem stellt der technische Wandel, wie die vermehrte Installation von Photovoltaikanlagen oder Ladestationen für Elektrofahrzeuge, immer wieder neue Anforderungen an die Fachpersonen. Sich laufend weiterzubilden und die neusten Normen zu kennen, versteht sich für die esolva-Fachpersonen von selbst.

Ein Team aus über 20 Spezialisten kennt sich mit den neusten Vorschriften aus

Mit hoher Erreichbarkeit und breitem Know-how sind wir in der gesamten Ostschweiz von der Beratung, über die Messung bis hin zur gesamten Projektleitung und deren Umsetzung von Blitz- sowie Überspannungsschutzkonzepten für Liegenschaftsbesitzer die persönlichen Ansprechpartner.

Maslow weiss: Sicherheit ist nach den Grund- und Existenzbedürfnissen für uns Menschen ein grundlegendes Bedürfnis. Der Schutz vor physischen oder materiellen Schäden ist elementar, auch für die esolva.

Franco Storniolo, Bereichsleiter Sicherheit

Franco Storniolo

Erweiterter Eigenverbrauch ohne Kopfschmerzen

Das Thema erweiterter Eigenverbrauch beschäftigt die Energieversorgungsunternehmen nun schon seit geraumer Zeit. Statt, dass das Thema einfacher wird, verwirrt eine Vielzahl an Begriffen wie EVG, ZEV, Praxis- und EKZ-Modell zusehends die Entscheidungsträger. Unsere einfache, ElCom-konforme Lösung schafft Abhilfe.

Systemunabhängig und in den bestehenden Betrieb integriert

Die von uns angebotene ElCom-konforme EVG-Lösung ist so aufgebaut, dass sie sich unabhängig vom Zähler- und Verrechnungssystem aufbauen lässt. Bestehende Prozesse wie der Messdatenaustausch, die Rechnungsstellung, das Mahnwesen und die Buchhaltung werden nur minimal beeinflusst.
Gleichzeitig ist der endgültige Nutzen für den PV-Anlagenbetreiber gleichwertig, wenn nicht sogar besser als bei anderen, teureren und vor allem komplizierteren Lösungen.

Mit der Visualisierung zur Kür

Durch Integration in die bestehende Systemum-
gebung werden die Werte für den Eigenverbrauch auch ohne zusätzliche Schnittstellen direkt in das Kundenportal übertragen. Die Integration und die Visualisierung von Lastgangwerten ermöglichen den Kunden die gleich tiefen Analysen, die auch spezielle ZEV-Lösungen bieten. Einfach ohne die Notwendigkeit zusätzlicher IT-Systeme.

Von der einfachen zur perfekten Lösung

Die ElCom-konforme EVG-Lösung ist das Ergebnis mehrjähriger Erfahrungen und wiederkehrender Optimierungen mit stetigem Verbesserungspotenzial – je nach persönlicher Situation. Für die detaillierte Abwägung der Vor- und Nachteile sowie weiterer Optionen bieten wir individuelle Workshops zur Erarbeitung einer massgeschneiderten Lösung an.

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Sicherheitskonzept: geregelt,
dokumentiert und instruiert

Ein aktuell gehaltenes Sicherheitskonzept (SiKo) für die Starkstromanlagen kann Unfälle vermeiden, Leben retten und Betriebsausfälle verhindern. Die Verantwortung des Sicherheitskonzeptes liegt beim  Betriebsinhaber und wird regelmässig vom Eidgenössischen Starkstrominspektorat ESTI geprüft. Die Erstellung und Aktualisierung des SiKo macht die esolva für dich.

Im Bundesgesetz der elektrischen Schwach- und Starkstromanlagen (Elektrizitätsgesetz, EleG) steht im Art. 27: «Wenn durch den Betrieb einer privaten oder öffentlichen Schwach- oder Starkstromanlage eine Person getötet oder verletzt wird, so haftet der Betriebsinhaber für den entstandenen Schaden.» So weit darf es nicht kommen!

Artikel 12 regelt die Pflicht des SiKo

Im Art. 12 ist spezifisch festgehalten, dass der Betriebsinhaber für seine Anlagen ein Sicherheitskonzept ausarbeiten und im Rahmen dieses Konzeptes diejenigen Personen instruieren muss, die Zugang zum Betriebsbereich haben, betriebliche Handlungen vornehmen oder an den Anlagen arbeiten.

Arbeitsweise dokumentiert und Notfallorganisation definiert

Der Schutz der arbeitenden Personen hat für jeden Betriebsinhaber oberste Priorität. Dass vor einer Inbetriebnahme die Betriebsbereitschaft sowie die sicherheitstechnischen Anforderungen geprüft werden, versteht sich von selbst. Das reicht nicht aus. Es ist wichtig, dass ein Sicherheitsbeauftragter
für den Schutz aller Mitarbeitenden und Anlagen (NS, MS, HS) bestimmt ist, die Arbeitsabläufe genau dokumentiert sind und eine Notfallorganisation aufgestellt ist – dies natürlich nur für den Fall der Fälle. Im Sicherheitskonzept wird alles festgehalten. Unser Engineering-Team übernimmt für dich die Erstellung deines persönlichen Sicherheitskonzeptes – spielend einfach.

Das wird im persönlichen SiKo definiert:

■ Geltungsbereich
■ Organisation und Verantwortlichkeiten
■ Begriffe und Definitionen
■ Instruktion des Personals
■ Berechtigungen und Zutritt
■ Tätigkeiten und Aufträge
■ Notfallorganisation
■ Instandhaltung der Anlagen
■ Kontrollberichte, Audits

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Kundenportal für den Austausch rund um die Uhr

Das Kundenportal ist das Aushängeschild der Digitalisierung; Kundendaten, Rechnungen, der Energieverbrauch sowie viele weitere Features machen das Kundenportal zu einem praktischen Alltagstool, das nicht nur das Leben der Endkunden erleichtert, sondern auch jenes der Gemeindewerke Fällanden.

Die Gemeindewerke Fällanden setzen ab Mitte 2021 auf das Kundenportal der esolva. Dank dem Portal können sich die Kunden mit den Gemeindewerken Fällanden spielend einfach und rund um die Uhr interaktiv austauschen – ein Mehrwert für beide Parteien.

Der Zauber steckt im Detail

Das Kundenportal lässt sich an das Corporate Design des jeweiligen EVU anpassen; so erscheint es für jegliche Nutzer im Kleid der Gemeinde Fällanden und funktioniert auf allen gängigen Geräten, vom Desktop bis zum Smartphone. Eine saubere Integration in das bestehende Verrechnungssystem is-e und das Messdatenmanagementsystem AIM ermöglicht dem EVU, die Kunden an ihren Informationen teilhaben zu lassen. Und dies sogar ohne grossen zusätzlichen Aufwand, da bereits bestehende Daten genutzt und separate Datenbanken vermieden werden. Das EVU definiert dabei selbstständig im Backend, welche Daten und Module dem Kunden sichtbar gemacht werden, und bleibt somit in der vollen Kontrolle über alle Daten.

Ein Mehrwert, der die Zusammenarbeit mit EVU und Endkunden vereinfacht

Endkunden können dank dem neuen Kundenportal direkt auf Rechnungen für Elektrizität, Wasser und Abwasser zugreifen. So sind alle Rechnungen sowie die Historie der Verbräuche und Kosten immer zugänglich. Nicht nur für die Endkunden bietet das Portal Vorteile, sondern auch für die Mitarbeitenden der Gemeindewerke: Wenn ein Bewohner die Gemeinde verlässt oder umzieht, kann er dies direkt via Kundenportal melden und erspart dem EVU kostspielige telefonische Abklärungen.

Mit der Lastganganzeige die Forderung der StromVV erfüllt

Der wohl wichtigste Menüpunkt des Kundenportals ist die Einsicht in die Lastgänge. Wenn beim Kunden ein Smart Meter installiert ist, wird ihm sein Verbrauch transparent dargelegt. Dies ermöglicht ihm einerseits Stromfresser zu erkennen. Andererseits kann er damit seinen Verbrauch so verteilen, dass er weniger zahlt, indem z.B. Verbräuche in den Niedertarif oder in die Produktionszeit einer etwaigen Photovoltaikanlage verlegt werden. Das EVU erfüllt damit schon jetzt die Forderung der StromVV Artikel 8a.

esolva bedankt sich bei den Gemeindewerken Fällanden für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und wünscht viel Freude mit dem Kundenportal.

Das moderne Design und die starke, intuitive Lastganganzeige des Kundenportals haben uns überzeugt. Während des ganzen Prozesses fühlten wir uns verstanden und konnten auf einen offenen Austausch mit der esolva vertrauen.

Sandro Weisstanner, Sachebearbeiter Fakturierung, Gemeindewerke Fällanden

Sandro Weisstanner

Kurzmeldungen

NIN 2020 Weiterbildungskurs am 5. und 6. Mai 2021 in Weinfelden unter coronakonformen Bedingungen

Sich stets mit den neusten Regulatorien zu befassen und laufend weiterzubilden, gehört zu unserem Alltag. Damit du und deine Mitarbeitenden
die neusten Normen kennt, bieten wir euch den NIN 2020 Weiterbildungskurs an. Während eines halben Tages bringen euch Branchenspezialisten
aus erster Hand die Neuerungen der NIN 2020 Reform näher. Bist du noch nicht angemeldet? Kein Problem, hier gelangst du zur Anmeldung – spielend einfach.

Defekte Elektrogeräte verursachen in der Schweiz jedes Jahr zahlreiche Brände und Elektrounfälle mit
Personenschaden. Das muss nicht sein!

Als Arbeitgeber bist du gemäss Verordnung über die Verhütung von Unfällen (VUV) verpflichtet, dass die elektrischen Arbeitsmittel in deinem Betrieb sicher sind. Zur Erhaltung dieser Sicherheit müssen die Arbeitsmittel regelmässig geprüft und diese Prüfung dokumentiert werden. Die esolva übernimmt dies für dich – sowohl die praktische Prüfung vor Ort wie auch die komplette Dokumentation.

esolvaBLOG zum Gerätetest nach neuer Schweizer Norm

Agenda

Webinar Kundenportal
18. März 2021
www.esolva.ch/webinar

 

Powertage
15. bis 17. Juni 2021, Messe Zürich
www.powertage.ch

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